Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 27. Mai 2022

Werke von Kevin Coyne, Jürgen Huber ab 3. Juni 2022 im KunstvereinGRAZ

 Der KunstvereinGRAZ lädt zu seiner nächsten Ausstellung ein:


Familiar Strangers

mit Werken von Kevin Coyne und Jürgen Huber

03.06. bis 02.07.2022

Vernissage: Freitag 3. Juni 2022, 19 Uhr


Lesung am 10. Juni 19 U hr

Die Gedichte stehen zwischen den Zeilen

mit Jürgen Huber, Gisela Bender und Stefan Voit


In der Ausstellung „Familiar Strangers“ zeigt der KunstvereinGRAZ Arbeiten aus dem Nachlass von Kevin Coyne und jüngere Werke von Jürgen Huber. 

Zwei unterschiedliche Künstler die dennoch viel verbindet. Die in Bild und Text viel Ähnlichkeiten - aber auch Unterschiede - zeigen. Kevin Coyne und Jürgen Huber sind Herzeige-Wesen - in mehrfacher Hinsicht. Zwei Maler. Zwei Autoren. Zwei die nicht ausschließlich nur mit ihren Werken in die Öffentlichkeit treten, sondern sich auch einmischen und engagieren. Zwei Lebens-Künstler zwischen Gauklertum und Gesellschaftskritik. 

Der Brite Kevin Coyne (1944-2004) war insbesondere als Musiker bekannt, seine Konzerte führten ihn durch ganz Europa und in die USA. Aber der Musiker Coyne, der seit 1984 in Nürnberg lebte, war auch Künstler und Schriftsteller. Im GRAZ werden bislang nicht gezeigte Werke Coynes, ausgewählt von Stefan Voit, aus dem Nachlass des 2004 in Nürnberg verstorbenen Künstlers zu sehen sein. 

Jürgen Huber zeigt ebenfalls noch nicht gesehene Arbeiten, die in Motivik und Technik an jüngere Arbeiten wie den „Lise-Zyklus“ anknüpfen. 

Die zwei Künstler die sich nie begegnet sind - und es auch leider nicht mehr werden - treten in den Räumen des KunstvereinGRAZ nun in einen visuellen Dialog und auch lyrischen Dialog. Im Rahmen der Ausstellung findet eine Lesung aus dem Gedichtband der beiden Künstler „Die Gedichte stehen zwischen den Zeilen“ statt. Gisele Bender liest Gedichte von Jürgen Huber, Stefan Voit Gedichte von Kevin Coyne und Jürgen Huber bisher unveröffentlichte Prosa.



KunstvereinGRAZ

Obere Bachgasse 19

Fr und Sa (jeweils 17.30 bis 20.00 Uhr)

Dienstag, 24. Mai 2022

Finissage zur Ausstellung "Kein Anfang kein Ende" am 27.05.2022

Anlässlich der Anwesenheit der serbischen Künstlerin Fatima Durović zum Abschluss der Ausstellung „Kein Anfang Kein Ende“ mit Arbeiten von Fatima Durović und Matthias Schlüter lädt der KunstvereinGRAZ zur Finissage am Freitag den 27.5.2022 in die obere Bachgasse 19 ein.


Freitag, 27.05.2022, 17:30 Uhr

KunstvereinGRAZ e.V.
Obere Bachgasse 19


Samstag, 21. Mai 2022

Spanischer Kultur- und Genussmarkt - 2. bis 6. Juni 2022


Churros - spanische Spezialität
Das diesjährige Festival cinEScultura (dessen Kernveranstaltungen am 8.5. endeten) hat sich in Kooperation mit dem Stadtmarketing Regensburg eine besondere Veranstaltung für das lange Pfingstwochenende ausgedacht:



Kultur- und Genussmarkt
"Spanien an der Donau"
2. bis 6. Juni 2022
am Neupfarrplatz.

Eröffnung 2.6.2022 - 15 Uhr
Ansprache OB Maltz-Schwarzfischer


Ein Stückchen Spanien an der Donau: auf dem Markt flanieren, spanisch essen und trinken, ein buntes Kulturprogramm genießen und in der Abendsonne einen Kinofilm sehen. 

Das alles wird auf dem spanischen Markt geboten - so heißt es in der Ankündigung der "Stadtmarketing Regensburg" auf.


Es ist also weit mehr, als nur ein Markt mit "spanischen Lebensmittel" und den leckeren Churros. Es gibt auch eine Bühne mit Konzerten und anderen kulturellen Veranstaltungen, und jeweils ab 20.30 gibt es jeweils ein Open-Air Kino. Offenbar auch am Neupfarrplatz, aber da muss ich noch neuere Meldungen abwarten. 

Der Markt selbst geht jeweils von 10 Uhr bis 21 Uhr abends.

Die kulturellen Veranstaltungen auf der Bühne

Hier gibt es so viel, dass ich das nicht alles abschreibe. Los geht's am 2.6. um  15 Uhr mit Ansprachen der Oberbürgermeisterin, ferner von  Michael Quast vom Stadtmarketing und Pedro Álvarez Olañeta vom spanischen Film- und Kulturfestival cinESCultura. 

Ansonsten findet man das Programm auf der Seite


Mein persönlicher Tipp: unter anderen wird der uns Regensburgern bekannte Hans Wax  auftreten. Zum Teil solo (am 4.6.), zum Teil mit anderen (am 5.6.). Musikkenner wissen, dass Hans Wax hervorragend Flamenco spielen kann. ich habe ihn zuerst öfters in der Gruppe "Volanda Voy" gesehen, und dann einmal bei einem Solo-Konzert in Pielenhofen. Dort musste er sich nicht in eine Gruppe einfügen, sondern konnte loslegen und zeigen, wie furios er Gitarre spielen kann. Ich war damals restlos begeistert.


Im OpenAir Kino gibt es zu sehen:

2. Juni 2022 | 20:30 Alcarràs (2022, OmeU, Regie: Carla Simón, 120 min)

Eine Geschichte über die Familie, Traditionen, den Wandel und die Neuausrichtung. Ein Landwirt beschließt, seine Landwirtschaft zugunsten von Solaranlagen aufzugeben. Das bringt eine Reihe von Ereignissen und Konflikten ins Rollen. Ein kühner, intensiver und unvergesslich engagierter Film, der 2022 beim deutschen Filmfestival Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde.


Freitag, 20. Mai 2022

Jazz im Juni 2022 - Regensburger Jazzclub

  

Do  02.06.2022  20.00    Ivan Audes Trio                                                                 Jazzclub im Leeren Beutel

                                    Modern Jazz • Koop.: Sudetendeutsches Musikinstitut

 

Mo 06.06.2022  20.00    Session im Leeren Beutel                                                  Jazzclub im Leeren Beutel

                                    Sessionleiter: Frank Wittich

 

So  12.06.2022  20.00    Re: Calamari                                                                      Jazzclub im Leeren Beutel

                                    Modern Creative Jazzrock aus Köln und Berlin

 

Fr   24.06.2022  20.00    Lukas Langguth Trio                                                         Jazzclub im Leeren Beutel

                                    Cinematic Jazz

 

Fr   01.07.2022  20:00    Michael Wollny – Christian Brückner                                 Theater am Bismarckplatz

                                    Heinrich Heine: Traumbilder  • Jazz im Theater

 


Einzelheiten:


Sonntag, 15. Mai 2022

Doppelausstellung Dobner/Riepl im artspace Erdel



Katharina Claudia Dobner & Heiner Riepl
Besondere Zeiten. Besondere Bilder.
artspace Erdel
19. Mai - 18. Juni 2022

Eröffnung 19. Mai 19 Uhr


Mit der Ausstellung „Farben Europas“ mit Werken aus Renate Christins großartigen Europa-Projekten startete die Galerie Erdel damals hoffnungsfroh in das neue Jahr:  

"Wir fühlten Aufbruchsstimmung und holten die wunderbare, bereichernde Vielfalt Europas mit Renates Arbeiten in die Galerie.
Jetzt blicken wir mit einer gänzlich anderen Gefühlswelt auf die Ereignisse in Europa."

Besondere Zeiten erfordern besondere Bilder, dachten sich Wolf Erdel und Antonia Kienberger, und entschlossen sich in einer Doppelausstellung zwei Bilderzyklen von zwei Künstlern zu zeigen, mit denen die Galerie seit Jahren zusammenarbeiten: Katharina Claudia Dobner und Heiner Riepl.

Unter dem Titel "Das Große Welttheater: Bilder zur Zeit" präsentiert "artspace erdel"  vom 19. Mai bis 18. Juni 2022 großformatige Arbeiten, die in den Jahren 2017-2021 entstanden sind, also den aktuellen Krisen vorgelagert, die uns in der Zusammenschau aber eine höchst berührende Reflektion zur Gegenwart bieten können.

Die Eröffnung findet am 19. Mai um 19 Uhr im artspace Erdel, Fischmarkt 3 statt. Heiner Riepl ist anwesend. 

  • Die Bühnen- und Kostümbildnerin Katharina Claudia Dobner schuf 2020 das siebenteilige Werk „Purgatorio“, das die sieben Stufen des Läuterungsberges zeigt, die Dante mit seinem Seelengeleiter Vergil in der Divina Commedia durchschreitet. Zu Beginn dieses Aufstiegs ritzt ein Engel Dante sieben P für "peccata"/ Sünde in die Stirn. Sie verschwinden, wenn er durch Erschütterung, Mühe und innerem Trieb zur Heilung und Läuterung gefunden hat.
      
  • Der Maler Heiner Riepl kehrt für die Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg nach fast 40 Jahren abstrakter Malerei vorübergehend zur figurativen Malerei zurück. In vier großformatigen Arbeiten aus den Jahren 2017-21 zeigt er, dass zivilisatorische Errungenschaften eher in sich zusammenstürzen als fixe Weltbilder.