Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 28. September 2015

Impressionen vom Regensburger Galerienabend 2015

Start des Galerienabends war 19.00 Uhr, leider aber auch der Start der Museumsnacht. Und alleine für die Museen war das Zeitfenster von 19.00-24.00 Uhr zu knapp. Für die Museen zahlt man pauschal 8 Euro.  Alleine im historischen Museum blieb ich fast 2 Stunden lang hängen, so interessant war es dort im zweiten und dritten Stock. Und dann noch ins BKH-Museum oder die Ostdeutsche Galerie zu fahren, bzw. die anderen Museen abzuklappern, das wäre nur noch eine Hetze.

Ich war aber zufrieden und versuchte, noch etwas vom Galerienabend mitzunehmen. Im GRAZ fühlte ich mich so wohl, dass ich hier auch etwas länger blieb. Die Ausstellung des letzten artist-in-residence Künstlers war sehr interessant - erstaunlich, was der  KünstlerPavel Trnka  in nur 6 Wochen Aufenthalt hier vollbrachte.

 Im Innenhof gibt es für Auge und Ohr eine Licht und Ton-Installation von Christian Havlicek und Albert Plank.

Ausstellung im Kunstverein GRAZ des letzten artist-in-residence-Künstlers

GRAZ Innenhof mit Lichtinstallation von Havlicek; in der Mitte: Albert Plank im Gespräch








Vorbei am Neuen Kunstverein (Schwanenplatz) ging es weiter zur Galerie Bäumler in der Oberen Bachgasse.

Neuer Kunstverein, Schwanenplatz (hinter Kolpinghaus)

Dort herrschte Hochstimmung. Die aktuellen Werke der Gemeinschaftsausstellung "Frauenzimmer" haben mir sehr gut gefallen, und schon bei den Grafiken von Maria Ploskow in der Eingangshalle hätte ich am liebsten zugeschlagen. Jedenfalls könnte ich lange davorstehen und die faszinierenden Details studieren, die mich stellenweise an Dubuffet erinnerten. Die übrigen Künstlerinnen: Inken Hilgenfeld - Notburga Karl - Eva von Platen - Maria Ploskow - Uta Zaumseil.

Was mir sehr gefallen hat, war die Beschallung mit Techno-Musik, was überraschenderweise absolut passte. Gute Entscheidung, Frau Madesta.

Hochbetrieb in der Galerie Bäumler in der Oberen Bachgasse



Neu für mich die kleine Schmuck-Kunst-Galerie von Brigitte Berndt, die es seit 1992 in der Bachgasse gibt.
Bis zu dreimal im Jahr organisiert Brigitte Berndt thematische Gruppen- oder Einzelaustellungen, die sich als Podium für außergewöhnliche Schmuckarbeiten verstehen.

Frau Berndt hat offenbar auch die Webpräsentation des Galerienabends übernommen (http://regensburger-galerienabend.de). Ich hätte mich gerne mit ihr unterhalten, aber ich wurde langsam müde und meine Beine schmerzten. Also ging ich weiter.

Brigitte Berndt, Schmuck und Design, Obere Bachgasse





Dann der obligatorische Abstecher in das Kunstkabinett

Kunstkabinett (gegenüber Orphee)
Anschließend ging es noch in das Art Affair, aber ab da habe ich keine Fotos mehr.

Das nächste Mal sollte man den Galerienabend um 18.00 Uhr beginnen lassen. Und die Museumsnacht sollte nicht auch noch damit kollidieren - aber das abzustimmen ist natürlich schwer.