Bei der Eröffnung des Hauses der Musik kam ein Punkt zur Sprache, der früher diskutiert wurde: Sollte man in das leergewordene Präsidialpalais wirklich die Musikschule verfrachten? Noch mehr in die Innenstadt? Sollte man solche Institutionen wie die Musikschule nicht auch auf Außenbezirke verteilen, die Lage also entzerren?
Man entschied sich für eine Bündelung in der Altstadt. Wenn solche ähnlichen Angebote alle in der Altstadt sind, dann können die herumfahrenden Eltern ihr Kind zentral abliefern, so ungefähr hieß es, und müssen nicht von einem Ortsteil zum anderen fahren.
So weit die Theorie.
Jetzt müssten nur noch die Parkplatzsituaiton stimmen, und die Verbindungswege in der Altstadt.
Stellen wir uns also die gestresste Mutter vor, deren Kind zu einer bestimmten Uhrzeit mitsamt Instrument zu einer Aufführung erscheinen soll; die Mutter will teilnehmen, kann also das Kind nicht in einer scharfen Kurve rauskicken.
Höchstwahrscheinlich zu einer Zeit mit viel Verkehr, etwa abends zwischen 17.00 und 18.00 Uhr, wo auch wegen der Theater und Velodrom-Besucher die Parkhäuser im Altstadtwesten gut gefüllt sind.
Die Bismarckplatz-Garage ist wegen Umbaus nur eingeschränkt nutzbar ist,
nämlich nur in der obersten Ebene (Update: neuerdings ganz geschlossen, bis Juli). Aber auch schon früher war es so,
dass vor Veranstaltungsbeginn (Theater und Velodrom) die rote Ampel
leuchtete - BESETZT. Jetzt, mit dem umbau, passiert das noch öfters.
Wäre nicht sooo schlimm, fährt man halt rüber zum Arnulfsplatz und probiert da sein Glück.
Da man die Verbindungsstraße (30 m) in dieser
Richtung gesperrt hat, muss man einen zeitraubenden, riesigen Umweg fahren: