Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 25. Oktober 2021

Große Fußstapfen - Vorstandswechsel im Thomas Wiser Förderverein


Hauptversammlung vom 21.10.2021 - nach dem Vorstandswechsel.
Von links: Sieglinde Geipel, Marianne Auburger, Peter Burkes, Franziska Kowalli,
Karl-Heinz Weiß, Annemarie Schäfer, Franz Raschof.


Über die mittlerweile überregional wirkende Einrichtung des Thomas-Wiser-Hauses in Regenstauf habe ich schon früher berichtet. Über den 1999 gegründeten Thomas-Wiser-Förderverein auch.

Viele Leser wissen, dass ich Mitglied in der ehemaligen Regensburger Charity-Art-Group war, die mit
Benefizveranstaltungen Spenden unter anderem für dieses Thomas-Wiser-Haus, aber auch für andere Kindereinrichtungen sammelte. 

Was wenige wissen: noch viel länger bin Mitglied des älteren Thomas-Wiser-Fördervereins, das sich speziell auf die Unterstützung der Einrichtung und der Jugendlichen konzentriert. Genaugenommen bin ich Gründungsmitglied sei 1999. 

Und noch zehn Jahre länger, nämlich seit 1989, verfolge ich das Schicksal des Thomas-Wiser-Hauses selbst. Seit es Karl-Heinz Weiß  von den damals leitenden Mallersdorfer Schwestern übernommen hat und und zu einer überregionalen heilpädagogischen Einrichtung für Kinder- und Jugendlichen ausbaute. Ich habe die Nöte sowohl der Kinder als auch die organisatorischen und finanziellen Probleme der Stiftung erlebt. Und da fand ich die Ende der 90er aufgetauchte Idee von dem Förderverein eine gute Gelegenheit. 

Dabei hatte ich bei den Diskussionen im Vorfeld die Idee eines Fördervereins kritisch und gründlich hinterfragt: warum eigentlich ein Förderverein? Könnten die Leute nicht direkt an das Haus spenden? Wo sind die Vorteile, Unterschiede, Umsetzungsprobleme? 

Aber als die Vereinsgründung spruchreif wurde, waren diese Fragen klar beantwortet, ich verstand das System des Fördervereins und seine Vorteile.

Und eines war mir schon in der Zeit von Studium und Referendariat klar geworden. Die Frage "Soll ich mich gesellschaftlich engagieren?" stellt sich eigentlich nicht. Die Frage lautet eher: "Wo soll ich mich engagieren?".

Dass ich mich jetzt, zwanzig Jahre später, zur Übernahme der Vorsitzendentätigkeit überreden ließ, ist eine längst fällige Fortführung dieses Gedanken. Äußerst umbequem, aber notwendig. 

Sonntag, 24. Oktober 2021

Renate Christin ab 4. November im artspace Erdel




Während im Schaulager der Erdel-Galerie die Ausstellung von Zhao Bin zu sehen sein wird, wird am 4. November im Hauptraum der Galerie, also im "artspace Erdel" am Fischmarkt, eine Ausstellung von Renate Christin eröffnet

"... und da ist auch noch ein Hund"
Neue Arbeiten von Renate Christin
artspace Erdel
04.11.2021 bis 04.12.2021
Vernissage 4. November, 19 Uhr


Renate Christin arbeitet seit mehr als 40 Jahren als freischaffende Künstlerin in Sinzing bei Regensburg.

Von 2002 - 2008 war sie Vize-Präsidentin der Künstlerinnen-Vereinigung GEDOK und des European Council of Artists sowie weiterer Künstlervereinigungen (SAFIR, GRAZ u.a.). 

1998 - 2005 arbeitet sie als Gastdozentin an der Libera Accademia di Belle Arti in Triest. 

Sie ist Trägerin des Kunstpreises der Masaryk´s Academy of Arts, Prag und war über 26 Jahre lang die künstlerische Leiterin des internationalen Kunstforums auf Schloss Eichhofen.

2002 erhielt sie den Nordgaupreis des Oberpfälzer Kulturbundes und 2018 wurde Renate Christin mit dem Kulturpreis des Landkreises Regensburg für ihr Lebenswerk geehrt.

Ihre Arbeiten befinden sich in Museen in Deutschland sowie im europäischen Ausland und in vielen öffentlichen Sammlungen.

Webseite der Künstlerin: http://www.renatechristin.de/

Ausstellung:

Öffnungszeiten artspace Erdel, Fischmarkt 3

Donnerstag und Freitag 11-17 Uhr und Samstag 11-15 Uhr und jederzeit gerne nach Absprache
Tel.: 0941.70 21 94
Mobil Wolf Erdel: 0170.31 80 748
E-Mail: wolf@erdel.de
www.erdel.de

Zao Bin ab 28. Oktober im Schaulager der Erdel-Galerie

Die Herbstausstellung im Schaulager der Galerie Erdel ist dem chinesischen Künstler ZHAO BIN gewidmet. Die Galerie Erdel vertritt den Künstler Zhao Bin seit der Zeit an der Akademie der Bildenden Künste, München.  Im Jahre 2006 machte Zhao Bin dort sein Diplom in der Klasse Professor Axel Kasseböhmer. 

Die aktuelle Einzelausstellung konzentriert sich auf die neuesten Arbeiten aus den Jahren 2019-21 und trägt den Titel "solus eris".

SOLUS ERIS
Neue Arbeiten von Zao Bin
28. Oktober -11. Dezember 2021

(Achtung Terminänderung!)
Vernissage mit Künstlervorstellung am 11.11.2021

Eröffnung am 28.10. um 19.00 Uhr

im Schaulager der Erdel-Galerie (Am Schallern 4)




Zhao Bin, Aufnahme aus 2012

Zhao Bin reagiert in seinen Arbeiten stets auf aktuelle gesellschaftliche Strömungen.

In den Nullerjahren thematisierte er  die Gamifizierung vieler Lebensbereiche, indem er Menschen als Spielfiguren mit Smiley-Kopf und einem Symbol für ihren Energiestatus durch die Kunstgeschichte und andere Lebenssituationen reisen lies.

In den 2010er Jahren sorgte er mit seiner Serie "Mega-Cities" bei Museen in China und Korea für Aufsehen.

Samstag, 23. Oktober 2021

Cartoonist Hurzlmeier und seine Familie im Kunst- und Gewerbeverein - THE HU Quintett




Eine höchst interessante Ausstellung im Kunst- und Gewerbeverein macht neugierig:

The HU Quintett

Die Künstlerdynastie Hurzlmeier - 
Erstmals zu fünft in einer Ausstellung

vom 30. Oktober bis 28. November 2021
Eröffnung am 29.10.2021, 19.00 Uhr
Begrüßung: Dr. Georg Haber, 1. Vorsitzender
Einführung: Achim Frenz, Museumsleiter der Caricatura Frankfurt


Rudi Hurzlmeier, geboren 1952 in Mallersdorf, ist deutscher Cartoonist, Maler und Autor.

Wenn man nun die Einladungskarte studiert, meint man erst, das mit dem "Quintett" ist nur eine satirische Fiktion. Aber das Quintett gibt es wirklich: die Künstlerfamilie Hurzlmeier

Um Wikipedia zu zitieren: 

Er und seine Frau Gabriella Watenphul haben zwei Söhne, ebenfalls Maler und Zeichner.[2][3] Julian, mit dem Downsyndrom geboren, ist ein origineller Außenseiter-Künstler.[4] Leonhard studierte in München und ist international erfolgreich.[5] Gemeinsam verstehen sie sich als die Künstlerdynastie The HU.


Der Kunst- und Gewerbeverein schreibt dazu: 

"Die einzigartige Künstlergruppe „THE HU“ ist weltweit aktiv und biografisch eng mit Regensburg verbunden. Der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg präsentiert nun erstmals das drei Generationen umfassende „THE HU“ QUINTETT, mit einer wilden Auswahl von Werken der so inklusiven wie exklusiven Künstlerfamilie – und seiner stilistischen Bandbreite von locker und lustig, abstrakt und exotisch bis hochkomplex und urkomisch."

Bei der elektronischen Einladung war noch ein zweiter Flyer dabei, der die Personen näher beschreibt. 

Da dieses Quintett so außerordentlich interessant ist, hatte ich mir zuerst die Mühe gemacht, die wichtigsten Daten abzutippen (rüberkopieren geht von solch komplexen PDF-Dateien leider nicht,) Am Ende stellte ich fest, dass der Text auch auf der Webseite des Vereins steht und nur kopiert werden musste:

 

Skulpturen von Günter Krempl im DEZ - Eröffnung am 26.10.21

Am Dienstag gibt es im DEZ eine offizielle Eröffnung einer Ausstellung, die schon am Vortag beginnt. 

Als Mitbegründer und Namensgeber der Band CRAMPLE in den 80er Jahren wurde er schon als Regensburger „Rockurgestein“ bezeichnet. Außerdem war er hauptberuflich im IT-Bereich tätig. Die letzten Jahre hat er sich autodidaktisch in die Bildhauerei eingearbeitet. Wenn man ein wenig im Internet nach Beispielen recherchiert, sehen die Ergebnisse recht interessant aus.


TRAUMPAARE und EINZELGÄNGER

Skulpturen von Günter Krempl
DEZ, Fläche vor der Sparda-Bank,
25.10.2021 bis 13.11.2021

Eröffnung: Dienstag, 26.10.21, 18 Uhr