Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 19. September 2016

Stadtentwicklung rund um die Kumpfmühler Brücke - Teil 1



Blick in die Vergangenheit - die Schenker-Hallen von der Kumpfmühler Brücke aus, in der Abendsonne
Das Gebiet westlich der Kumpfmühler Brücke liegt brach und wartet auf die Bebauung. Fotos wie die nachfolgenden -  Schenker-Hallen in der Abendsonne - sind mir wertvolle Erinnungsstücke geworden. Überhaupt hat sich die Gegend rund um Kumpfmühler Brücke in den letzten 10 Jahren unglaublich verändert. Das wollte ich in dieser Artikelserie aufzeigen.







Blick zur Kumpfmühler Brücke Richtung Ost, links die mittlerweile abgerissenen Lagergebäude an der Ladehofstraße.



2014/2015, zuerst wurden die Gleise entfernt, das Gelände gerodet, dann der hintere Teil der Schenkerhallen entfernt.

Östlich von der Brücke wurde das Viertel in den letzten 10 Jahren völlig neu bebaut. Das MZ-Gebäude wanderte nach Süden, das alte Gelände wurde neu bebaut, vorher schon wurde das Viertel zwischen Fritz-Fend-Straße (unten) und Margaretenstraße (oben) saniert.

2014 - das neue MZ-Gebäude steht, das alte wurde abgerissen.
Mittlerweile ist das Abrissgelände fertig bebaut

Bei Google-Earth kann man frühere Zeitpunkte einstellen, z.B. das Jahr 2010: Hier war noch so einiges anders.

2010 - die MZ ist noch im alten Gebäude; der Parkplatz ist noch da, das Hotelgebäude fehlt noch

Und hier ein Zeit-Rücksprung in das Jahr 2004.
2004

1943 - die alte Friedenstraße vor der Verbreiterung.


Der Neubau an der Fritz-Fend-straße ist fertig und leuchtet in der Abendsonne

Der Vitusbach unter den Bahngleisen

Quer unter der Bahn verläuft der Vitusbach. Als die Bahn gebaut wurde, musste eine Lösung für den Bach gefunden. Die Technik dazu ist alt: Man arbeitet mit einem Düker. Ein Düker (niederdeutsch, entspricht niederländisch duiker, „Taucher“) ist eine Druckleitung zur Unterquerung einer Straße, eines Tunnels, eines Flusses oder von Bahngleisen etc. Das Wasser wird also südlich der Friedenstraße nach unten geleitet und gelangt dann unterirdisch rüber auf die Nordseite der Gleise. Von dort aus geht es zum Fischweiher im Schlossgarten. Danach versickert es in einem stillgelegten Kanal; bis zur Kanalsanierung in den 90er Jahren lief dagegen der Vitusbach über die alten Kanalleitungen weiter unter der Oberen und Unteren Bachgasse bis zur Donau.
Schema eines Dükers - Quelle: Wikipedia, gemeinfrei


Unterirdischer Verlauf des Vitusbachs.