Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Dienstag, 12. Dezember 2017

Rüdiger Eisenhauers Sleigh Ride Orchestra - Weihnachtskonzert im Jazzclub

Gestern gab es zum fünften Mal das vorweihnachtliche Konzert mit einer von Eisenhauer speziell zusammengestellten Formation im Jazzclub:

Rüdiger Eisenhauers Sleigh Ride Orchestra feat. special Guest Lisa Bassenge


Das war gestern, am Sonntag 10. Dezember 2017 um 20.00 Uhr, im  Leeren Beutel. Wobei der Konzertsaal im "Leeren Beutel"  voll war.


Besetzung:

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Regensburger Stadtkarte aus dem Jahre 1858 - zoombare Version

Regensburg im "Grosser Hand-Atlas uber alle Theile der Erde in 170 Karten", herausgegeben von Meyer im Jahre 1860. Darin gibt es nämlich eine Stadtkarte von Regensburg, Stand 1858, gezeichnet von Major Radefeld. Diese Stadtkarte von Meyer-Radefeld hatte ich bereits vorgestellt. Auf der Webseite der "David Rumsey Stiftung" für alte Karten fand ich die Möglichkeit, ein zoombare Version direkt hier einzubetten.




Diese Karte wurde nicht nur für das Buch verwendet, sondern es gibt sie auch als eigenständigen Druck. Wenn Sie im Orphee in den Keller gehen, dann sehen Sie dort so einen Druck an der Wand hängen.

Dort merken Sie auch, dass die digitalen Scans viel mehr Details verraten als der sichtbare Druck - und wieviel Feinarbeit in der Technik des Kupferstichs liegt.


Jahresausstellung im Kunstverein Graz 2017


Am 8.12.2017 wird die aktuelle Jahresausstellung des Kunstverein GRAZ eröffnet, die sich traditionellerweise "GRAZifikation" nennt. Es ist mittlerweile die fünfzehnte, heißt also

GRAZifikation XV.


Diese dauert  vom 9.12.2017 bis 30.12.2017.   Vernissage ist am 8.12.2017 um 20.00 Uhr

Wie immer stellen sowohl Mitglieder als auch Gäste aus: Barbara Gaukler,Matthias Schlüter, Renate Christin, Werner B. Jannek, Christian Havlicek, Vincent Pollak, Nicola Sommer, Lady B, Yosl, Lisa Kirk, Albert Plank, Rayk Amelang.

Freitag, 24. November 2017

Nicht vergessen - Benefiz-Wochenende am Samstag und Sonntag

Nicht vergessen: die diesjährige Benefizaktion der "Regensburger Charity Art Group" findet an diesem Wochenende beim Hauner statt. Auch am Sonntag, da ist geöffnet. Und es gibt Tombola und Kuchenverkauf.  Tombola und Kuchenverkauf sind wichtige Einnahme-Bestandteile unserer Aktionen, und bringen wirklich viel Geld für die guten Zwecke.

Möglich macht das der ehrenamtliche Einsatz vieler Beteiligter. Daher - nutzt das Wochenende für einen Besuch.

Und das Geld wird gut verwendet.  Ich bin im Verein mitwirkend und bei jeder Hauptversammlung dabei. Ich kann versichern, dass die Gelder - wie im Satzungszweck vorgesehen - für gute Zwecke an soziale Vereine mit Schwerpunkt Kinder/Jugendliche verwendet werden.




 Weihnachswochenende

Samstag 25.11.  (8.30-17 Uhr) und 
Sonntag 26.11.   (11-17 Uhr)



- Himmelspost (Kinder schreiben/malen Wünsche an das Christkind)
- verschiedene Künstler Vorführungen
- selbstgebackene Kuchen und Kaffee 
- Tombola
- und die Möglichkeit, Kunst zu kaufen

Donnerstag, 23. November 2017

Alternative für Hunde-Halskrause

Ein Tipp für alle Hunde-Besitzer, die eine Alternative für Hunde-Halskragen suchen: der Cat&Dog-Body der Firma  Henry Schein. Der ist speziell für den Einsatz nach chirurgischen Eingriffen an Hund und Katze entwickelt worden - und einfach genial.


Tres chic, Yorki.


Yorki hat ihn seit gestern abend, und seitdem kann ich wieder durchatmen und durchschlafen.

Denn der aufblasbare Halskragen, den er davor tragen musste, ist erstens auch nicht gerade bequem (er musste ja auch damit schlafen) und zweitens hat sich herausgestellt, dass er durchaus in der Lage war, seine OP-Naht zu erreichen, auch wenn es unbequem ist und selten vorkommt. Ich konnte ihn gerade noch am Lecken hindern. Ab da war es wieder ein ständiges, angsterfülltes Aufpassen, denn eine weitere Komplikation durch Entzündung der Naht wäre schlimm gewesen. Er hat die letzten zwei Wochen schon genug durchgemacht.

Mittwoch, 22. November 2017

Ein Regensburger zwischen römischen Ruinen - Sirmione und die Grotten des Catull

Römische Ruinen und Grundmauern, na ja. Das kann einen Touristen aus Regensburg jetzt nicht wirklich vom Sockel hauen. Dachte ich jedenfalls. Und wurde eines Besseren belehrt.

Es geht um die "Grotten des Catull", einer Sehenswürdigkeit auf der Gardasee-Halbinsel bei "Sirmione", die ich vor ein paar Wochen besuchte.


Test mit alternativen Suchmaschinen


Derzeit wird viel über alternative Suchmaschinen zu google gesprochen. Google speichert verdammt viel, das hat Vorteile bei den Suchergebnissen, aber hinterlässt ein ungutes Gefühl.

Ich habe mir vor ein paar Wochen die wichtigsten Alternativ-Suchmaschinen vorgenommen und einen kleinen Test gemacht. Und zwar wollte ich wieder mal über die Kulturzeitschrift "Die Sichel" recherchieren, die zwischen 1918 und 1921 in Regensburg herausgegeben wurde. Etwas Material hatte ich früher schon gesammelt und auf meinem Parallel-Blog "Regensburg historisch" gespeichert (freigegeben im Oktober 2017, aber der Artikelentwurf ist schon älter: http://regensburg-historisch.blogspot.de/2017/10/1919-ff-zeitschrift-die-sichel.html).

Nun, wirklich viel Neues fand ich nicht, aber es war interessant zu sehen, ob die Suchmaschinen brauchbar sind.

Eingegeben habe ich die drei Suchbegriffe

"regensburg die sichel" 

und wählte dann sowohl Textsuche als auch Bildersuche.

Die Guerickestraße im Januar 2014

Ich habe an diesem Tag alle Termine abgesagt und passe nur auf Yorki auf, der zwei Bein-Operationen hinter sich hat - die erste vor zwei Wochen, die letzte (wegen Komplikationen) am Wochenende in einer Tierklinik in Nürnberg. Ich bin mittlerweile ziemlich erschöpft, unausgeschlafen, und für die auf dem Schreibtisch wartenden Akten, die ich erledigen müsste, habe ich weder Nerven noch Geduld.  Um mich abzulenken, widme ich mal wieder dem vernachlässigten Blog und nehme mir alte Artikel-Entwürfe vor. 

Da ist unter anderem eine Foto-Dokumentation der Guerickestraße aus dem Jahr 2014, schon lange angelegt, aber der Text fehlt noch. 

Damals, im Januar 2014,  machte ich einen längeren Spaziergang mit Yorki und Kamera, wobei ich gezielt diese Straße dokumentieren wollte, die sich - nach Wegfall der Kasernen - bereits gewaltig im Umbruch befand.



Die Guerickestraße

Ich beginne den Spaziergang nicht ganz am Anfang, bei der Landshuterunterführung, sondern weiter hinten, beim Safferlinger Steg. Den überschreitend komme ich zum Bosch-Gebäude, das bekanntlicherweise an Samstagen als Flohmarkt-Gebäude diente und vielleicht noch dient.

Der Bosch-Markt selbst ist schon länger eingestellt. Ich kann mich noch erinnern, dass ich in den 80er oder 90er Jahren dort mit meinem Wagen zur Elektronik-Werkstatt gefahren bin; wann der Betrieb eingestellt wurde, weiß ich nicht mehr.

Einer Nachricht in regensburg-digital entnahm ich im Juli 2017, dass die Stadt Regensburg das Bosch-Gelände für 4,4 Millionen gekauft hat.

Historische Entwicklung im Stadtosten

Dies ist eine Fortsetzung des Artikels "Historisches zur Blumenstraße, Greflingerstraße und Seifensiederfabrik" und zeigt einige Aspekte der Entwicklung im Stadtosten.


Luftbildaufnahme 1943 vom Stadtosten

Hier habe ich versucht, die Neustrukturierung des Stadtostens nach dem zweiten Weltkrieg aufzuzeigen. Die bogenförmige Straße, die durch das Bild geht, und die das frühere Gleisbett der Gleisverbindung zur Donau zeigt, ist entfernt worden und der Osten wurde völlig neu strukturiert.


Samstag, 11. November 2017

Am 18.11. Eröffnung der diesjährigen Benefizaktion "Kunstpfad" beim Hauner



Der gemeinnützige Verein "Regensburger Charity Art Group e.V." veranstaltet auch dieses Jahr wieder zur Vor-Adventszeit die Benefiz-Aktion "Kunstpfad" beim Gartencenter Hauner. Der Erlös fließt an Organisationen für Kinder und Jugendliche.

Die Aktion besteht im Kern aus dem Verkauf von Bildern, Skulpturen, Schmuck , Keramik und anderen Kunstwerken im Rahmen einer mehrwöchigen Ausstellung, flankiert von Einzelaktionen wie Tombolaverkauf, Kaffe-Kuchen-Verkauf und die bei Kindern sehr beliebte "Himmelspost".

Die Ausstellung der Kunstwerke dauert vom 18.11. bis 22.12.2017

Beachtet folgende Sonder-Termine:

Samstag 18.11.2017  -  14.00 Uhr 
  •  Eröffnung mit Schirmherrin Gertrud Maltz-Schwarzfischer 

Samstag 25.11.  (8.30-17 Uhr) und 
Sonntag 26.11.   (11-17 Uhr)
  •  Weihnachswochenende

- Himmelspost (Kinder schreiben/malen Wünsche an das Christkind)
- verschiedene Künstler Vorführungen
- selbstgebackene Kuchen und Kaffee 
- Tombola

Mittwoch, 8. November 2017

Ausstellung Manfred Sillner im Kunstkabinett

Das Kunstkabinett kündigt eine Ausstellung an, auf die ich mich freue:
 
Manfred Sillner zum 80.Geburtstag

Neue Arbeiten: Zeichnungen und Mischtechnik
und Graphik aus den Jahren 1966 bis 2015

Eröffnung der Ausstellung
Samstag 18. November 2017 von 11 - 14 Uhr
im Kunstkabinett, Untere Bachgasse


Manfred Sillner ist zur Eröffnung anwesend


Gefährliches Spiel, 2017, 19 x 26 cm Öl- und Temperafarben
Die Ausstellung dauert vom 18. November 2017 bis 16. Januar 2018

Auf der Webseite der Galerie findet man übrigens eine neuere Radierung über Regensburg, offenbar basierend auf einem riesigen Ölbild, das ich letztes Jahr in einer Ausstellung in Abensberg sah. Eines derjenigen Bilder, die den Stil des Regensburger Künstlers Albrecht Altdorfer (1480-1538) entstanden sind und ein surreales Regensburg zeigen.

Ich stand damals mindestens 20 Minuten davor und studierte die vielen faszinierenden Details

Siehe auch Blogartikel "Sillner in Abensberg" und Sillner in Abensberg - Teil 2




Samstag, 28. Oktober 2017

Neue Straße auf dem Nibelungenareal

Was tut sich Neues auf dem "Nibelungenareal"? So nenne ich mal das Baugebiet auf der ehemaligen Nibelungekaserne. Da ich in der Gegend zu tun hatte, machte ich einen kleinen Abstecher auf das Gelände um nachzusehen. Das war am 7. Oktober 2017.

Viel hat sich nicht geändert. So richtig voran geht es nur gegenüber der Berufsoberschule. Die ersten Häuser gegenüber der BOS sind zum Teil schon bezogen, die hinteren Reihen sind noch im Bau.

Und eine neue Verbindungsstraße rüber zur Universitätsstraße ist fertig und wartet  offenbar nur noch auf Freigabe. Sie heißt oder wird heißen: die "Rudolf-Vogt-Straße". Das entnehme ich dem schon angelegten Straßenschild (hier ist der zugehörige Maßnahmebeschluss zur Erschließung: https://srv19.regensburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=40751) Auf google-maps ist sie noch nicht ausgewiesen, aber hier: https://www.neue-strassen.de/bayern/regensburg/rudolf-vogt-strasse





Flashback - heute vor 5 Jahren

Das war vor genau 5 Jahren, am 27.10.2012 und 28.10.2012. Die Bäume waren größtenteils noch belaubt, da brach der Schnee über uns herein. Und das gab schon seltsame Bilder.

27.10.2012, nachts: der Schnee bricht herein


28.10.2012: Schnee und buntes Herbstlaub, eine seltene Kombination

Lost Places - Foto-Impressionen LERAG-Gelände und Safferlinger Steg

Diese Fotosession stammt aus einem Spaziergang vom 18.12.2011.

Bei klarer Luft und wechselhafter Bewölkung entstanden besonders schöne Fotografien.  Ein Album, das ich bis heute immer wieder mal gerne durchblättere. Veröffentlicht habe ich es bisher nicht, nur ein paar der Fotos habe ich in dem kürzlichen erschienenen Blog-Artikel über das LERAG-Gelände verwendet.

Lost Places - Regensburg Ost am 18. Dezember 2011


Man sieht in diesem Album unter anderem das LERAG-Gelände im Jahre 2011, das damals schon zu den LOST PLACES zählte, zu den verlassenen Orten Regensburgs -  auch wenn einzelne Parzellen als Lagerplatz untervermietet war. Das Gelände ist mittlerweile völlig geräumt und für Spaziergänger unzugänglich. Die Ansichten sind also - jedenfalls für mich - auch kleine Erinnerungsstücke an die jüngste Vergangenheit.

Das gilt auch für die weiteren Fotos, die rund um die Eisenbahn-Fußgängerbrücke entstanden, die sich Safferlinger Steg nennt.

Goldener Oktober am Baggersee

Warum heißt es schnell wieder "Goldener" Oktober? Auch ja, richtig ...



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Tipp - Brasilianische Nacht mit Forró-Tanzmusik und mehr




Brasilianische Nacht - Forró und mehr
  • Guto Gutenberg (Akkordeon)
  • Mauricio Mendes da Vittoria
  • Silvio Fortes
Samstag, 4. November 19:00
Spital Keller, Alte Nürnberger Straße 12, 93059 Regensburg
(Tischreservierung: www.spitalkeller.com)
Eintritt: 8,- Vorverkauf, 10 Euro Abendkasse

Was ist aber nun Forro?

Forró ist ein brasilianischer Musik- und Tanzstil. Er ist  in ganz Brasilien bekannt und populär, und offenbar auch in Deutschland stark im Kommen. Es gibt viele Leute, die den Tanz lernen. Auch hier in Regensburg gibt es seit 5 Monaten  eine Forro-Lehrerin namens Gisele do Brasil, erzählte mir Silvio Fortes. Und seit 2008 gibt es in Stuttgart jährlich ein Forro-Festival (siehe youtube-Suche zu forro)

In den Städten des Nordostens Brasilien gibt es häufige Forró-Feste, die die ganze Nacht dauern.

In Deutschland werden die Tanzabende meist ohne Live-Musik gespielt, mit Musik von der CD. Aber nur deshalb, weil es kaum Musiker gibt, die diese Richtung beherrschen.

Darum können sich Forro-Fans freuen, dass es an diesem Abend in Regensburg Live-Musik gibt.


Sonntag, 22. Oktober 2017

Neues Baugebiet LERAG-Gelände


Fotos mit Impressionen vom ehemaligen LERAG-Gelände aus den Jahren 2011 bis 2015 am Ende des Artikels!


Das LERAG-Gelände wird ein weiterer Baustein in der Stadtentwicklung im Osten. Dieses Gelände  des ehemaligen Betonteilwerks wurde in den letzten 15 Jahren nur noch als Lagerplatz verwendet bzw. ist seit 2015 ganz stillgelegt, um neu bebaut werden zu können. Ähnlich wie bei den Kasernengeländen, beim Zuckerfabrikgelände und beim Schlachthofgelände wird so ein größeres östliches Stadtgebiet komplett neu erschlossen.
Diese schlagartige Modernisierung größerer Gebiete finde ich faszinierend. Denn historischerweise sind die Ost-Teile von Städten von Industrie und Gewerbe geprägt (wegen des Westwindes wurde Industrie gerne im Osten angesiedelt), was wiederum wohlhabendere Bürger abschreckt, dort zu bauen oder zu wohnen. Das bedeutet einen erhöhten Anteil von sozial ärmeren Schichten, älteren Wohngebäuden etc. Auch die in jüngerer Zeit zu beobachtende Ansiedlung von größeren Supermärkten auf diesen billigen Gebieten ändert wenig an diesem Kreislauf. Wer es sich leisten kann und sich in Regensburg niederlassen will, wird seine Immobilienobjekte überwiegend in anderen Gebieten als diesen als (eher trostlos empfundenen) Misch-/ und Gewerbegebieten suchen.

Wenn aber größere Gebiete wie das Candis-Viertel oder das Schlachthofgelände oder die Kasernengelände auf einmal frei werden, also in größerem Umfang komplett neu bebaut werden, kann dieser psychologisch-soziologische Kreislauf durchbrochen werden. Dann könnte hier schlagartig eine moderne Umgebung entstehen und das soziale Umfeld besser durchmischt werden.

Und genau das verfolge ich seit Jahren im Bereich Regensburg. Sicherlich auch deshalb, weil ich selbst im Osten wohne, und bei meinen Spaziergängen mit Yorki die Entwicklung ständig vor Augen habe.




Kuhhandel im Betonwerk-Areal?

Über die Details der geplanten Bebauung wird heftig gestritten. Jeder hätte es gerne anders, wie man aus diversen Artikeln in www.regensburg-digital.de entnehmen kann, und dann kommen da noch angebliche Bevorzugungen des Bauträgers hinzu. Der "Architekturkreis Regensburg" unter Leitung von Architekt Andreas Eckl wittert einen Kuhhandel und schaffte es, in der gestrigen MZ einen ganzseitigen Artikel mit eben diesem Begriff "Kuhhandel" in der Schlagzeile zu erreichen.

Samstag, 21. Oktober 2017

Walhalla - Lob, Kritik und Spott an der "marmornen Schädelstätte"




So wirklich rundrum begeistert von der Walhalla als solcher sind die wenigsten meiner Bekannten. Ich war es auch nie. Und als das Ding vor 175 Jahren eingeweiht wurde, gab es damals schon von allen möglichen Seiten Spott und kritische Anmerkungen.

Aber man ein paar Dinge sollte man vielleicht wissen, schließlich hat man immer wieder mal Besuch von auswärts.

3D-Modelle der Walhalla




3D-Modell Walhalla, hier mit halbtransparenter Ansichtseinstellung in der Software SKETCHUP


Im 3D-warehouse, einer 3D-Modell-Datenbank des kostenlosen 3D-Programms Sketchup findet man unter anderem zwei respektable 3D-Modelle der Walhalla in Donaustauf:

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ostentor bei Nacht und Nebel


Beim Hin- und Rückweg zur Buchpräsentation des Regensburger Almanachs in der Ostengasse fotografierte ich das Ostentor. Nicht, dass ich nicht genug Fotos von dieser Anlage hätte, aber die Lichtverhältnisse waren besonders interessant und herausfordernd. Eine gute Fingerübung für Freihandfotografieren ohne Blitz und bei miserablen Lichtverhältnissen.

Regensburger Almanach 2017 wurde vorgestellt


Das ehemalige Refektorium (Speisesaal) des Klosters St. Klara

Heute abend wurde er vorgestellt, der neue Regensburger Almanach 2017. Die Feierlichkeiten fanden im Refektorium des ehem. Klosters St. Klara statt (Kapuzinergasse/Ostengasse).

Das eigentliche Leit-Thema war: Licht und Schatten von Regensburg. Auf dieses Motto setzte der Herausgeber Dr. Morsbach seine Autorenmannschaft an.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Django Reinhardt - der Film. Mit Live-Musik



Eine FilmVorpremiere im Jazzclub, kombiniert mit Live-Musik: dieses interessante Special gibt es am Sonntag, den

22. Okt. 2017 um 19.00 Uhr im Jazzclub Leerer Beutel

Der Film:

JANGO – EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK - der Film über die Zigeunerjazz-Legende Django Reinhard wird noch vor dem bundesweiten Start des Films in Regensburg in einer einmaligen Vorpremiere zu sehen  sein.

Die Live-Musik:

Vor der Filmaufführungen gibt Live-Musik: HELMUT NIEBERLE & CORDES SAUVAGES spielen im Jazzclub ab 19 Uhr. 

Montag, 16. Oktober 2017

Baustelle ehemaliges Jahn-Stadion


Am 1. August begannen die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Jahn-Stadion-Gelände: der Neubau der Kreuzschule. Ein 35-Millionen-Projekt, dieser Bau der neuen fünfzügigen Grundschule mit Hort und Quartiersgarage.

Da wir nach dem Kallmünzausflug noch einen sonnigen Platz am Opera-Cafe fanden, fotografierte ich im Anschluss die gegenüberliegende Baustelle, die sich malerisch in der Abendsonne präsentierte.

Wie die Schule aussehen wird, sieht man auf diesem Flyer der Stadt Regensburg:




Samstag, 14. Oktober 2017

Orphee feiert 40jähriges Jubiläum




Die Eröffnung war am 19.10.1977, also vor 40 Jahren. Von da an prägte das  Orphée  das (nicht nur studentische) Leben in Regensburg.

Am 19.10.2017 feiert das Lokal das Vierzigste.

  • Ab 12 Uhr öffnet eine Außenbar. Im Hotel gibt es am Nachmittag schon Musik: Duo CellAr, Celist Stefan Shen, Tanzperformance von Julia Leidhold und Annkathrin Selthofer, A-cappa-Gesang von The Sight Singers.
     
  • Auf der Bachgasse - vor dem Lokal - gibt es ab 18.00 Uhr den ersten Teil des Jubiläumskonzerts
     
  • Den zweiten Teil hört man ab 19.00 Uhr im Hinterhof

  • Abends: nur Trinken und Tanz im Orphee, Essen gibt es in der Bodega
     
  • Ab 20.00 Uhr Gerwin Eisenhauers All-Stars-Band mit Steffi Denk, Markus Engelstädter, Uli Zrenner-Wolkenstein, Bernd Meier und Martin Jungmayer.

Und erneut wird es ein Buch geben, wie ich dem MZ-Artikel von Micha Matthes vom 14.10.17 entnehme:40 Jahre Orphee. Das letzte Jubiläumsbuch ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher über Regensburg und enthält eine Fülle von Insider-Infos und alten Fotos aus der Geschichte des Cafes. Eine Perle in meiner Sammlung von Regensburg Büchern. Ich bin gespannt auf das neue Buch.

Das Buch wird dokumentarische Fotos von Benno Hurt enthalten - aus 1977, 1997 und 2017. Drei Beispiele findet man in dem MZ-Artikel: Bianca Seidl und Inhaber Neli Färber: 1977, 1997 und 2017

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Webcam-Doku von der Bahnunterführungs-Baustelle Zeitlarn B15





Der Austausch der Unterführung in Zeitlarn ist aus technischer Sicht schon etwas Interessantes. Glücklicherweise gibt es eine Art Foto-Dokumentation, die man sogar als Bildershow ablaufen lassen kann. Dabei handelt es sich um aufbereitete Bilder eine Webcam von der Baustelle. Eine in der Nähe lebende Verwandte hat mich darauf aufmerksam gemacht.

Wenn man mal mit der Bedienung klar kommt, ist das eine faszinierende Sache:



Die Dokumentation beginnt am 4.10. und  dauert an.

Interessant ist der Sprung vom 5.10. abends zum 6.10. morgens: plötzlich ist die alte Unterführung weg und die Landschaft sieht völlig fremd aus. Man könnte meinen, die Kamera sei an einem neuen Platz aufgestellt worden.


Sonntag, 8. Oktober 2017

Der schiefe Turm von Kallmünz - und Traidendorf



Wer schon öfters in Kallmünz flanierte, dem ist natürlich irgendwann der schiefe Turm am alten Rathaus aufgefallen. Warum ist der Glockenturm da oben schief? Diese Frage hat mich über die Jahre hinweg nicht in Ruhe gelassen.

Dass sich während des Baus der Boden gesenkt hat, wie in Pisa, geht hier logischerweise nicht. Und da ich irgendwann einen zweiten schiefen Glockenturm entdeckte, nur ein paar Kilometer entfernt in Traidendorf, schien mir klar: das war bestimmt Absicht. Vielleicht eine regionaler Brauch?

Bei einem Besuch im Juni dokumentierte ich die beiden Türme und wollte jetzt endlich Klarheit. Im Internet fand ich nach wie vor nichts, also fragte ich bei der Gemeinde Kallmünz an. Und erhielt  ganz rasch eine Antwort.

Jetzt weiß ich es, auch wenn ich es immer noch nicht so recht glaube. Was glauben Sie?

Fotos vom 06.08.2017 - links das Alte Rathaus Kallmünz, rechts die Kirche in Traidendorf


Oldtimer am Domplatz

Das Herbstfest des Regensburger Vereins "Faszination Altstadt" läuft noch ein paar Stunden, also am heutigen Sonntag nachmittag.

Zum Programm gehören auch ein  traditioneller Oldtimer-Traktorencorso vom  Unteren Wöhrd zum Domplatz - nun, der ist schon vorbei. Aber am Domplatz kann man sich diese Traktoren und ein paar andere Oldtimer noch ansehen.

Und offenbar gibt es auch heute noch eine Dreschvorführung. Da steht nämlich ein alter Dresch-Anhänger. Auf solchen Gerätschaften sind wir als Kinder gern herumgeklettert, wenn die irgendwo herumstanden.

Kleine Tobegeister dürfen auch mal auf den Traktor steigen, heißt es in Programmankündigung


Samstag, 7. Oktober 2017

Festivitäten 175 Jahre Walhalla

Aus der MZ-Artikelserie über die Walhalla wird es der geneigte Leser schon mitbekommen haben: Man will 175 Jahre Walhalla feiern. Es gibt auch ein kleines Programm. Das offizielle Programm im Internet zu finden, ist gar nicht so einfach. Fündig wird man hier, auf der Webseite von Donaustauf:


Die Spezialfahrten der Schiffahrtsgesellschaften sind ausgebucht, der Festakt von Söder am 16.10. ist eine geschlossene Veranstaltung, und so bleiben, neben einigen Lesungs-Terminen (von Texten, die allerdings nur indirekt mit Walhalla zu tun haben, aber deshalb nicht uninteressant sein müssen) nur wirklich zwei Termine übrig, auf die ich meine Leser besonders hinweisen möchte:

18. Oktober
Bildervortrag über Walhalla (mit angeblich auch bisher unbekannten historischen Ansichten), gehalten von Franz Kastenmeier, Donaustauf-Experte und Vorsitzender des Fördervereins Chinsischer Turm

Ort: Gemeindebücherei, Wörther Straße 5, Donaustauf

21. Oktober

Feuerwerk. Laut Programm (und Zeitungsmeldung, es muss also stimmen) kann man das Feuerwerk KOSTENLOS vom Ufer aus verfolgen. Wow.

Das Feuerwerk gab es schon mal 1992 und 2003. Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit den Gemeinden Donaustauf, Barbing, Landkreis Regensburg und drei Schifffahrtsgesellschaften
UPDATE: Die Straßen am Donauufer werden für Autos gesperrt sein, wie mittlerweile mitgeteilt wurde. Also muss man wohl weit marschieren und die Taschenlampen mitnehmen.


Die Eröffnung der Walhalla fand im Oktober 1842 statt. Hier ein weniger bekanntes Bild des berühmten englischen Malers William Turner:

http://www.regensburger-tagebuch.de/2013/05/3-teil-neue-regensburg-bilder-von.html

Vernissage "Memento Mori" im Kunstverein GRAZ

Vorab eine Info, weil es so viele Leute immer noch verwechseln: der Kunstverein GRAZ ist ein Regensburger Verein -  und die Ausstellung hier findet natürlich auch in Regensburg statt. Daher weiterlesen!

Angekündigt wird derzeit eine Ausstellung von drei Künstlern mit dem Titel:


Memento Mori
Malerei, Grafik und Objekte

Künstler: 
Johanna Schreiner, Cordula Utermöhlen und Manfred Frömmig

Eröffnung: Freitag, 13.10.2017, 20 Uhr

Dauer 13.10 bis 04.11.2017


Der Pressetext ist spartanisch: etwas von flüchtigen Objekten, die an Vergänglichkeit erinnern, daher der Titel "Memento Mori". Ein Beispiels-Bild war keines dabei.  Aber ich habe nach den drei Künstlern gegoogelt, und was ich über die Bildersuche gefunden habe, hat mir sehr gefallen. Also könnte das eine interessante Ausstellung werden.  

KunstvereinGRAZ e. V.
Schäffnerstr. 21
93047 Regensburg
Telefon: +49-(0)941-38220319
E-Mail: info@kunstvereingraz.de
Internet: www.kunstvereingraz.de

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Artikelserie zur Gegend um die Kumpfmühler Brücke



Betrachten Sie das markierte Gebiet: kaum noch etwas ist heute so wie damals.

Der Artikel über die "Stadtentwicklung rund um die Kumpfmühler Brücke - Teil 1" aus dem Juni 2016 wird auch heute noch auffallend oft aufgerufen. Bei Überprüfung stellte ich fest, dass in dem Artikel die  Verlinkung zu den Fortsetzungen fehlte. Das lag daran, dass ich die Fortsetzung erst sechs, sieben Monate später geschrieben habe.

Ich habe mittlerweile alle Artikel miteinander verlinkt. Hier ist die komplette Serie:


Und hier (z.T. neuere) Artikel speziell über das Dörnberg-Gelände


Sonntag, 1. Oktober 2017

Blick unter die Haube - was liest man gerade im Regensburger Tagebuch

Ab und zu mal einen Blick in die Statistiken zu werfen, ist ganz interessant. Wenn wenig Neues kommt, dann stöbern die Leute in alten Artikeln. Das geht meist viele Jahre zurück. 

Im Moment aber nur die letzten 3 Jahre, und mit dabei sind ein paar meiner ganz persönlichen Favoriten. Damit meine ich Artikel, in denen viel Recherche steckte, von denen ich aber gleichzeitig weiß, dass der durchschnittliche Leser sie genauso flüchtig überblättern wird, wie andere Artikel. 

Das machte mir aber noch nie was aus und ist von mir einkalkuliert. In Artikeln wie die über Alexander Borisov, Regensburger Kneipen in den 80ern oder der verschollene Hafenkanal steckt viel Herzblut, also Liebe und Zeit. Manchmal lese ich solche alten Artikel selbst nochmals durch, Zeile für Zeile,  freue mich über den Artikel und dass ich die Informationen dokumentiert habe. Das reicht mir eigentlich. 

Natürlich ist es trotzdem schön zu sehen, wenn dann solche Artikel nach langer Zeit gezielt aufgerufen werden. Ich nehme an, dann hat sich der Artikel zu den speziell interessierten Lesern durchgekämpft, denjenigen, die das Tagebuch nicht regelmäßig lesen, sondern den Beitrag über google oder facbook-Gruppen-Empfehlung finden.

Hier zwei Statistiken: die des heutigen Tags und die des heutigen Monats:


Tag (die letzten 24 Stunden)
30.09.2017 19:00 – 01.10.2017 18:00

 

Posts

 

Samstag, 23. September 2017

Berchinale - Ausflug nach Berching



Der gleiche Platz vor Sonnenuntergang




Gestern war ich das erste mal in Berching, einem bezaubernden Ort westlich von Dietfurt, auch Kleinod des Mittelalters genannt. Indirekter Anlass war die Eröffnung der dreitätigen Aktion "Mittelalter trifft auf Lichtkunst" (Daten am Ende des Artikels)

Damit verbunden ist auch dieses Jahr die  Gemeinschaftsausstellung "Hotel Arcadia", bei der auch mein Sohn Fabian und seine Lebensgefährtin Anna Graf mit einer Installation beitrugen, sowie einige andere ehemalige oder noch-Regensburger Studenten ( Daten zur Ausstellung ebenfalls am Ende des Artikels)


Galerienabend in Regensburg am 23.09.2017 - 18.00 bis 23.00 Uhr



Heute ist der diesjährige Galerienabend in Regensburg, und das Wetter ist uns offenbar gnädig. Leicht überschattet ist dieser Abend vom Tod der Galeristin Brigitte Berndt (Schmuckgalerie Untere Bachgasse). Ansonsten freuen wir uns auf die Galerien - eine Karte und eine Liste der Galerien findet man auf
In der Panamerican-Arte Galerie gibt es zeitgleich zum Abend eine Vernissage der Künstlerin Asia Freeman (Ausstellungseröffnung um 18.00 Uhr mit Ansprache von Maltz-Schwarzfischer, Musik Gaby Wahlbrink -ich berichtete), im Erdel-Artspace (also der Erdel-Galerie am Fischmarkt) gibt es wieder Bilder von Zhao Bin, beim Kunstverein GRAZ in der Schäffnerstraße kann man den aktuell gastierenden "Artist in Residence" besuchen (diesmal die  südkoreanische Künstlerin Lee Jeong-Eun, Rauminstallationen und Videos), in der Galerie Lesmeister in der Obermünsterstraße gibt es ebenfalls eine Vernissage mit Giulia dall’Olios (Musik: die - in Wirklichkeit viel wertvollere - 2Cent Band, Jana Veznikova und Hannes Wagner. ).


Samstag, 16. September 2017

Eröffnung der DEZ-Jubiläumswochen mit Motorradshow

Das DEZ wird 50 und feiert seit Donnerstag ein 3 wöchiges Jubiläum. Gestern  traten  die Geschwister Weisheit mit diversen Aktionen auf, unter anderem einer Hochmast-Motorradshow auf dem westlichen Parkplatz.




Mittwoch, 13. September 2017

Panorama Steinerne Brücke vor Renovierung


Bei der Renovierung der Steinernen Brücke läuft der Endspurt, heißt es in der Zeitung. Wer einen Zeitsprung machen und sich die Brücke im alten Zustand ansehen will, findet hier eine interaktive Möglichkeit am PC:

https://www.360cities.net/image/regensburg-old-stone-bridge-bavaria?utm_source=google_earth&utm_medium=all_images

Nein, diese Bilder stammen  nicht von mir. Ich hätte schon Fotos, die für ein Panorama geeignet wären -  vor allem vom Beschlächt aus. Aber daraus müsste ich erst ein Kugel-Panorama-Bild erstellen, das dann solche Rundschwenks erlaubt.

Irgendwann mal, vielleicht. Wie heißt es so schön: wenn ich in der Rente bin ...

Dieter Drexl stellt in Regensburg aus - am 21.09. in der Gesandtenstraße


Lightlevels
Bilder von Dieter Drexl
Vernissage Donnerstag, den 21. September 19 Uhr
 
Ausstellung vom 22.09. bis 30.12.2017
Schmuckgalerie Martin Wittwer Gesandtenstraße 16




Der Künstler Dieter Drexl hat früher in Regensburg gelebt und ist vor ein paar Jahren leider in den Bayerischen Wald gezogen. Zu weit weg, um mal schnell eine Ausstellung zu besuchen, und seine faszinierenden Werke zu sehen. Da freut es mich, dass er mal wieder in Regensburg ausstellt. Nur ein paar Bilder, mehr Platz ist nicht in der Schmuck-Galerie. Aber die Vernissage wird Spaß machen. Und die Bilder haben diesmal das Thema Licht, es sind leuchtende Bilder, das ist genau das Thema, das mich schon von jeher fasziniert, ob in der Malerei oder in der Fotografie.

Montag, 11. September 2017

Asia Freeman - Vernissage am 23.09. beim Galerienabend

Asia Braulia Freeman
Ausstellung "Last Frontier"
23.09. – 18.11.2017 
 
PanamericanArte Galerie
Vernissage am 23.09.2017  (Galerienabend)


  • Eröffnung: Gertrud Maltz-Schwarzfischer
  • Musik: Gaby Wahlbrink
  • die Künstlerin ist anwesend
 
von Asia Freeman, Öl und Wasser auf Leinwand, 91x91



Mit Asia Freeman aus Homer hat die PanAmericanArte Galerie zum Galerienabend am Sa. den 23.09.17, die wohl aktivste und erfolgreichste Künstlerin des US-amerikanischen „Last Frontier“- Staates Alaska, zu Gast.

Asia Braulia Freeman kommt eigens zur Eröffnung ihrer Ausstellung „Last Frontier“ nach Regensburg.


Sonntag, 10. September 2017

Regensburger Pegida-Kundgebung ging gnadenlos unter





"Am Samstag, 09.09.2017, fanden in der Regensburger Innenstadt eine Demonstration der islamkritischen PEGIDA München e.V. sowie zwei Protestkundgebungen verschiedener "Bündnisse gegen Rechts“ statt, heißt es trocken im Polizeibericht.

Um 19.00 Uhr sollte die Pegida-Kundgebung gegenüber der Post stattfinden. Um 17.30 gab es eine Gegenkundgebung am Westportal des Doms. Dort versammelten sich protestierende Leute, hörten dort der Lokalpolitikern und anderen Rednern zu, zogen dann um 19.00 Uhr vor zum Südportal und sorgten mit Trillerpfeifen und Pfeifkonzerten eine Stunde lang dafür, dass man von der Pegidakundgebung praktisch nichts hörte. 1000 Leute gegen 35 Leute, um es zahlenmäßig auszudrücken.


Sonntag, 3. September 2017

Abriss der letzten Zuckerfabrikgebäude

Seit 1. Juli ist Schluss mit der Zuckerfabrik. Jetzt werden die letzten Gebäude abgerissen. Das rote Backsteingebäude ist schon weg.

Von Südwesten


Das Restgebäude von Norden, 01.09.2017
Verbleibender Gebäudekomplex, 2007 - 2017 (Aufnahme ca Juni 2016)


Die (zweite) Regensburger Zuckerfabrik existierte von 1899 - 2017. So müsste es meines Erachtens heißen. Nicht von 1899 - 2007, wie es in der Seite von suedzucker.de zur Firmengeschichte heißt.

Zwar wurde 2007 die Fabrikation im Wesentlichen eingestellt - in einem Teil der Gebäude wurde aber weiter gearbeitet. Zuletzt arbeiteten 14 Personen in dem Backsteingebäude. Es wurde Gelierzucker und hochkomplizierter Compri Zucker produziert, der offenbar in der Pharmaindustrie benötigt wird (das geht über Puderzucker, der dann zu Körnern verklumpt wird. Eine Technik, die hier entwickelt wurde, und in der die Firma Südzucker immer noch weltweit führend ist).

Ab 01.07.2017 war dann auch damit Schluss. Die verbleibenden Gebäude, in die die Journalisten noch vor einem Jahr keinen Blick werfen durften, werden jetzt abgerissen.

Das Sterben dauerte 10 Jahre

Das Ende der Zuckerfabrik Regensburg (die Südzucker existiert natürlich noch weiter, mit Werken an anderen Standorten) zog sich jetzt insgesamt  10 Jahre hin.